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Age of Wonders: Planetfall

Zusammenfassung: Das neue Age of Wonders setzt auf ein knackfrisches Sci-Fi-Setting, zeigt sich spielerisch aber so anspruchsvoll wie eh und je: Einsteiger müssen sich erst eine Weile reinfuchsen, Profi-Strategen dagegen dürfen sich auf einen knackigen Mix aus Civ, XCOM und Heroes of Might & Magic freuen! 

Inhaltsverzeichnis

Eine neue Macht erhebt sich

Mit Planetfall lässt die Serie ihre Fantasy-Wurzeln hinter sich, stattdessen setzen die Entwickler Triumph Studios erstmals auf ein Sci-Fi-Setting, das überraschend hoffnungsvoll daherkommt: Nach dem Zusammenbruch eines gigantischen, intergalaktischen Imperiums übernehmen wir die Kontrolle über eines von sechs Völkern, die sich aus der Asche der alten Zivilisation erheben und ein weiteres Mal zu den Sternen aufbrechen. Dabei geraten wir natürlich mit den anderen Fraktionen aneinander, die es ebenfalls auf den Spitzenplatz in der neuen Rangordnung abgesehen haben.

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Age of Wonders: Planetfall PC Games

Die sechs spielbaren Fraktionen präsentieren sich dabei wunderbar unterschiedlich: Manche favorisieren Umweltforschung und soziale Entwicklung, andere dagegen setzen auf militärische Stärke, Expansion oder Spionage. Die zwergenhaften Dvar sind beispielsweise Experten in Sachen Produktion und verfügen über verheerende Flächenangriffe. Die schauerlichen Assembly dagegen stellen so etwas wie Hightech-Zombies dar: Sie sind Cyborgs, die ihre mechanischen Körper mit den Überresten ihrer Gegner verstärken. Das verschlagene Syndikat wiederum versteht sich vor allem auf Psi-Waffen, Tarnfähigkeiten und Geheimoperationen, während die menschliche Vorhut ihre Schwerpunkte in Propaganda, Militär und Fernkampfeinheiten setzt. Die insektenhaften Kir'Ko glänzen dafür mit schnellem Bevölkerungswachstum und Massen an biologischen Nahkampfeinheiten. Und dann gibt es noch die Amazonen, die ihre Stärke aus der Natur ziehen und auf genetisch modifizierten Wildtieren in die Schlacht reiten – darunter sogar bis an die Zähne bewaffnete Dinosaurier. Ziemlich cool!

Bunte Vielfalt 

Bei Spielstart wählt ihr aber nicht nur eure Fraktion, sondern auch einen Kommandanten als mächtige Heldeneinheit, die euch durchs Spiel begleitet und die ihr mit verschiedenen Eigenschaften und Perks eurem Geschmack und Spielstil anpassen könnt. Außerdem müsst ihr euch eine von sechs Geheimtechnologien aussuchen, die auf wohlklingende Namen wie Xenoseuche, Promether, Synthese oder Void Tech hören. Sie liefern euch nicht nur Spezialeinheiten, Modifikationen und Fähigkeiten, sondern schalten auch einen eigenen Forschungsbaum frei. An dessen Ende steht immer eine besonders mächtige Doomsday-Technologie, mit der ihr eine Partie auf einen Schlag siegreich beenden könnt, sofern es den Gegnern nicht gelingt, euren Plan in einem bestimmten Zeitfenster zu kontern: Das ist aber natürlich nur eine von vielen Siegesbedingungen, ihr könnt erobern und kämpfen, verhandeln, spionieren, siedeln und Aufgaben erfüllen.

Spieletipps Age of Wonders: Planetfall

Wie ihr dabei vorgeht, ist euch überlassen, trotz Einsteigertipps nimmt Planetfall den Spieler kaum bei der Hand. Für Genre-Profis ist das ideal, alle anderen müssen sich auf etwas Einarbeitungszeit einstellen, bis man den Bogen raus hat: Das Spiel schüttet eine riesige Menge an Informationen und Begriffen über euch aus, die alle berücksichtigt werden wollen! Das Regelwerk lässt sich dank eines Glossars zwar jederzeit detailliert nachschlagen, allerdings fällt das Menü so umfangreich aus, dass schon das Durchscrollen mehrere Minuten beanspruchen kann.

Ein guter Schuss Civilization

Planetfall umfasst eine umfangreiche Story-Kampagne, Gefechte im freien Spiel oder drei verschiedene Mehrspielermodi: online, Hot seat und asynchron (die wir leider noch nicht testen konnten). Die Ausgangslage bleibt dabei immer gleich: Ihr verbringt wieder den Großteil der Spielzeit auf zufallsgenerierten Karten, die auf den ersten Blick an 4X-Größen wie Civilization 6 oder Beyond Earth erinnert. Dort erkundet ihr mit euren Truppenverbänden – die wieder aus bis zu sechs Einheiten bestehen – die Umgebung, entdeckt so Ruinen des gefallenen Imperiums, neutrale Fraktionen (die sich uns anschließen können), feindselige Aliens, Nebenquests, Rohstoffe, Technologien und vieles mehr. Dabei stolpert ihr auch immer wieder über Story-Schnipsel, die mehr über die das neue Sci-Fi-Setting verraten.

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Anders als in Age of Wonders 3 ist die zufallsgenerierte Karte in viele kleinere Sektoren mitsamt verschiedener Terrain-Merkmale unterteilt. Die bestimmen unter anderem ihr wirtschaftliches Potenzial, also welche Ressourcen (Energie, Nahrung, Wissen oder Produktion) ihr aus dem Sektor gewinnen könnt, um eure Mutterkolonie mit Einkommen zu versorgen und auszubauen. Dazu dürft ihr Sektoren beispielsweise als Provinzen an euer Reich anschließen, sofern ihr über genügend Kolonisten verfügt, oder aber ihr baut dort eine vorgelagerte Basis, die zwar kein Einkommen erzielt, es euren Feinden aber erschwert, sich den Sektor unter den Nagel zu reißen. Auch in der Diplomatie sollen Sektoren eine wichtige Rolle spielen, was wir in unserer knappen Spielzeit aber leider noch nicht ausprobieren konnten.

Forschung und Mods

Wie in Age of Wonders 3 verwaltet ihr eure Siedlungen über ein schlichtes, aber aufgeräumtes Listenmenü. Mit verbesserten Militärgebäuden könnt ihr beispielsweise stärkere Einheiten erzeugen, andere Upgrades kurbeln dagegen Wissenschaft oder Wachstum an. Neue Technologien entwickelt ihr über mehrere Forschungsbäume, die sich in Bereiche wie Militär, Wirtschaft oder Geheimtechnologien verzweigen. Habt ihr außerdem erste Waffenmods ausgetüftelt oder erbeutet, könnt ihr damit nicht nur eure Kommander-Heldeneinheit anpassen, sondern auch alle anderen Truppentypen in eurem Sortiment. Die einfache Wumme der Standardsoldaten gegen einen mächtigen Flammenwerfer eintauschen? Verbesserte Rüstung gegen Giftangriffe entwickeln? Oder ein Jetpack umschnallen, mit dem Infanteristen über Hindernisse hinwegdüsen? Das und vieles mehr ist möglich und dürfte in den fordernden Kämpfen für zusätzlichen Tiefgang sorgen.

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Taktieren wie in XCOM

Wie in Age of Wonders 3 können wir mehrere Truppenverbände auf einmal in eine Schlacht führen, sofern sie bei Kampfbeginn auf einem angrenzenden Feld stehen. Vor jeder Auseinandersetzung lässt uns das Spiel außerdem wieder die Wahl: Entweder wir lassen den Ausgang der Partie automatisch ausrechnen, oder aber wir stürzen uns manuell ins taktische Rundengefecht, was wir natürlich bei jeder Gelegenheit getan haben – schließlich hat das Kampfsystem einiges zu bieten!

Zu Beginn jeder Schlacht sind die Verteidiger am Zug, erst danach darf auch der Angreifer Befehle erteilen. Entscheidend ist dabei, seine Einheiten erst mal vernünftig in Stellung zu bringen: Vegetation, Schutt, Bauwerke, Fahrzeuge und Geröll bilden ähnlich wie in Firaxis' XCOM hohe und niedrige Deckung, hinter denen wir unsere kleineren Truppen positionieren. Besonders große Einheiten wie die Artillerie-Mechs der Vorhut oder die Dinosaurier der Amazonen dürfen zwar keine Deckung nutzen, doch dafür haben sie einen anderen Vorteil: Sie können ihren Kameraden als bewegliche Mauer dienen und ihnen so Schutz vor Angriffen bieten. Jede Einheit verfügt über Aktionspunkte, die wir klug einsetzen müssen. Wer geschickt vorgeht, kann Feinden beispielsweise in die Flanke fallen und so besonders verheerende Treffer landen.

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Außerdem lassen sich viele Teile der Umgebung nun zerstören, etwa mit Raketen oder Granaten, aber auch mit bestimmten Umgebungsobjekten wie alten, hochexplosiven Treibstofftanks. Sichtlinien und Geländebeschaffenheit spielen ebenfalls eine wichtige Rolle: Je näher wir uns an einen Feind bewegen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Einheit ins Schwarze trifft. Ab einer Trefferwahrscheinlichkeit von 75 Prozent sind komplette Fehlschüsse übrigens ausgeschlossen, allerdings kann der Angriff dann immer noch in einem Streifschuss enden, der nur noch die Hälfte des Schadens verursacht.

Sinnvolle Neuerungen

Da viele Einheiten auf Fernkampfwaffen setzen, wurde außerdem ein vertrautes Feature integriert: Wie in XCOM dürfen wir unsere Truppen nun in einen Overwatch-Modus versetzen, dadurch eröffnen sie automatisch das Feuer, sobald feindliche Truppen in ihr Sichtfeld laufen, das wir allerdings von Hand ausrichten müssen. Bestimmte Angriffsarten können Gegner zudem ins Taumeln bringen, eine wichtige Mechanik, denn dadurch verlieren sie Aktionspunkte und ihr Overwatch-Status wird aufgehoben!

In unserer Anspielzeit konnten wir neben unserem Helden – der sich natürlich auch aufleveln und weiterentwickeln lässt! – nur die frühen Standard-Einheiten befehligen. Doch schon die sorgten für fordernde Gefechte: Jede Fraktion nutzt unterschiedliche Waffentypen, die etwa Gift-, Blitz-, Psi- oder Feuerschaden verursachen, und natürlich gibt es auch passende Resistenzen. Fliegende Einheiten sind ebenfalls im Angebot: In unserer Spielzeit mit den Assembly verfügten wir beispielsweise über einen Inspektor, eine mechanische Drohne, die in Windeseile über Hindernisse hinweg fliegt und von Nahkämpfern nichts zu befürchten hat. Ihre leichte Bewaffnung gleicht sie mit einem Reparaturwerkzeug aus, mit dem wir unsere Plünderer (günstige Fußsoldaten) und Scharfschützen zügig heilen.

Alle Infos zu Age of Wonders: Planetfall

Ebenfalls ziemlich cool: der Rekonstruktor, ein biomechanischer Supporter, der nur aus einem Oberkörper mit jeder Menge Armen besteht. Mit ihm können wir ein Konstrukt – eine kampfstarke Dienereinheit – erschaffen oder sogar gefallene Truppen an Orte und Stelle wiederbeleben, was aber nur jeweils einmal pro Schlacht möglich ist. Wenn wir den Rekonstruktor allerdings anweisen, gefallene Einheiten vom Schlachtfeld direkt "wiederzuverwerten", lädt er damit seine verbrauchte Energie neu auf und darf seine Fähigkeiten ein weiteres Mal nutzen.

Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt's auch noch sogenannte Operationen; das sind Spezialfähigkeiten, die wir nach ein paar Runden direkt auf dem Schlachtfeld auslösen dürfen – so werfen wir etwa eine mächtige Schredderbombe ab oder rufen ein Drop Pod aus dem Orbit, das einen kampfstarken Marine enthält, der uns danach bis zum Ende des Gefechts erhalten bleibt.

Auch mit Gamepad: Alles im Griff!

Bei so viel taktischer Fülle ist es natürlich umso wichtiger, dass sich Planetfall übersichtlich und verständlich präsentiert. Auch hier zeigt sich die jahrelange Erfahrung der Entwickler: Das aufgeräumte und angenehm flotte Interface leistete in unserer Spielzeit bereits sehr gute Arbeit. Da Planetfall außerdem das erste Age of Wonders für Konsolen ist, haben wir mit unserer PC-Fassung gleich noch die Gamepad-Steuerung ausprobiert. Unser Ersteindruck: richtig gut! Auch mit dem Controller hatten wir schnell alles im Griff und die Texte wirkten gut lesbar. Wenn die PS4- und Xbox-One-Fassungen bei Release auch technisch überzeugen, steht dem Spielspaß auf Konsole nichts im Wege!


Anno 1800 im Test

Zusammenfassung: Anno 1800 kehrt im Test mit Bravour zurück zu den historischen Serienwurzeln und liefert einen großartigen, wenn auch nicht ganz perfekten Kompromiss aus Vergangenheit und Moderne.

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Industrielle und spielerische Revolution

Anno 1800 verfrachtet das seit 20 Jahren bewährte Grundprinzip der Aufbauspielreihe ins Zeitalter der Industriellen Revolution. In einer zufällig generierten Inselwelt besiedeln wir unser erstes Eiland zunächst mit ein paar Bauern und platzieren Holzfäller, Sägewerke, Fischereien, Schäfer, Webereien, Kartoffelfarmen, Schnapsbrenner sowie einen Marktplatz, um sukzessive ihre Grundversorgung sicherzustellen.

In diesem Artikel haben wir einen Preview Anno1800 geworfen, jetzt haben wir es ausführlich getestet.

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Sobald wir alle Bedürfnisse erfüllen, können wir sie zu Arbeitern befördern, was neue Gebäude und Betriebe, aber eben auch neue Anforderungen unserer Bürger freischaltet. Mit jeder der fünf Zivilisationsstufen erfordert unser Inselreich komplexere Produktionsketten, ausgeklügeltere Handelsrouten und mehr Expansion, was uns zwangsläufig in mehr oder weniger diplomatischen Austausch mit unseren Computerkonkurrenten, neutralen Händlern und Piraten bringt.

Geniale neue Ideen Anno

1800 begeht jedoch nicht den Fehler, einfach nur ein Best-of der bisherigen sechs Serienteile zu liefern, sondern ergänzt das bewährte Spielprinzip auch mit ebenso neuen wie cleveren Ideen. Allen voran, dass wir für jeden Betrieb nun auch die passenden Arbeitskräfte benötigen.

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Ingenieure wollen sich schließlich nicht auf dem Weizenfeld die Hände schmutzig machen, umgekehrt können wir keine Bauern in einer Brillenfabrik beschäftigen. Das macht den Bevölkerungsaufstieg bis ins Endgame hinein zu einer enorm wichtigen und spannenden Entscheidung. Denn die Arbeiter, die wir zu Ingenieuren befördern, könnten uns schon beim nächsten Minenbau dringend fehlen.

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Auch die klassischen Effizienzbauer müssen umdenken. Denn zum einen steigt die Brandgefahr, je dichter wir Siedlungen und Industrieflächen bebauen. Und zum anderen wird wird in Anno 1800 erstmals auch die Attraktivität unserer Siedlungen bewertet, was insbesondere im späteren Partieverlauf eine wichtigere Rolle spielt, wenn Schornsteinschlote die Luft verpesten oder wir Touristen auf unsere Inseln locken wollen.

Ebenfalls eine klasse Ergänzung sind Gebäude wie das Rathaus oder die Handelskammer, in denen wir Spezialisten oder Gegenstände deponieren, um so Einfluss auf die umliegenden Häuser und Betriebe zu nehmen. So erhöht »Chantelle die Feinschmeckerin« mal eben die Produktivität aller Metzgereien im Umkreis um 40%. Und schwupps, schon haben wir einen verdammt guten Grund, unsere Wurstproduktion neu zu arrangieren.

Was taugt die Story-Kampagne?

Einen guten Teil der Feinheiten und Möglichkeiten von Anno 1800 lernt ihr im Verlauf der Story-Kampagne, die sich ebenso wie in Anno 2205 ins Endlosspiel integriert und sich entsprechend genauso umfangreich konfigurieren lässt. Die gute Nachricht: Die Kampagne erzählt eine deutlich interessantere und besser inszenierte Geschichte als der Vorgänger. Die schlechte: Von der Qualität der Story-Kampagne von Anno 1404 bleibt sie Welten entfernt.

Dabei beginnt die Geschichte durchaus viel versprechend: Wir sollen die Unschuld unseres im Gefängnis verstorbenen Vaters beweisen, dürfen dabei sogar immer mal wieder kleinere Entscheidungen treffen und deutlich mehr Zwischensequenzen bewundern als in Anno 2205.

Kampfszenen bei Anno 1800

Die Missionen konfrontieren uns dabei mit abwechslungsreichen Aufgaben wie die Sprengung eines Berges oder eine Schiff-Beschattungsmission, die sich anfangs gut ins Endlosspiel einfügen und uns nebenbei viele wichtige Spielelemente beibringen.

Die Kampagne bringt allerdings auch drei große Probleme mit sich: 1. Die Geschichte endet nach 10 bis 20 Stunden (je nach Spielweise) enorm abrupt mit einem enttäuschenden Finale, das viele Fragen offenlässt. 2. Ihre Tutorialfunktion erfüllt die Kampagne nur unzureichend, da wir sie bereits auf der dritten Zivilisationsstufe abschließen können.

Das Endgame wird entsprechend komplett außen vorgelassen, was einerseits Serieneinsteiger mit vielen Herausforderungen alleinlässt und andererseits viel dramaturgisches Potenzial verschleudert. Kein Vergleich mit dem Bau eines Kaiserdoms in der Kampagne von Anno 1404! 3. Die Kampagnenelemente kommen sich immer wieder ins Gehege mit den Endlosspiel-Ereignissen. So zwingen uns manche KI-Gegner, schon früh aggressiv zu expandieren und aufzurüsten, wodurch die Kampagne erst zur Nebensache und anschließend viel zu einfach wird.

Insbesondere Anno-Einsteigern empfehlen wir deshalb, die Kampagne mit leichten oder gar keinen Computer-Konkurrenten zu spielen. All diese Probleme machen die Kampagne von Anno 1800 zwar nicht zu einer Katastrophe, aber eben auch nicht zu einem Highlight, was angesichts der enormen spielerischen Möglichkeiten dann doch eine leichte Enttäuschung ist.

Trailer

Die Vor- und Nachteile des Kampfsystems

Auch am Kampfsystem von Anno 1800 werden sich die Geister scheiden. Und das liegt weniger am bewussten Verzicht auf Landschlachten, die wir in der Praxis tatsächlich kaum vermisst haben. Um Inseln per Gewalt zu erobern, beschießen wir solange die jeweiligen Hafenanlagen, bis die Bewohner kapitulieren.

Dann können wir die Insel entweder als Quasi-Kolonie weiterführen, was uns einen konstanten Geldbetrag aufs Konto schaufelt. Oder wir reißen sie uns komplett unter den Nagel, was allerdings das Abreißen aller bestehenden Gebäude zur Folge hat, sodass wir komplett bei Null anfangen müssen. Auf Verteidigerseite befestigen wir unseren Hafen mit diversen Abwehrkanonen. Und je mehr Hafengebäude wir bauen, desto mehr muss der Angreifer zu Klump schießen, bevor unsere Bürger schließlich kapitulieren.

Kampf um die Herrschaft Anno 1800

Spielmechanisch ergibt das durchaus Sinn, weil uns die Eroberung einer größeren, bevölkerten Insel sofort nahezu unbesiegbar machen würde, was insbesondere Multiplayer-Partien sofort jede Spannung nimmt. Atmosphärisch wirkt es dennoch ein wenig albern, wenn eine pulsierende Metropole binnen Sekunden zu unberührter Natur wird.

In den Seegefechten führen wir acht unterschiedliche Kampfschiffe in die Schlacht. Und anfangs macht es auch richtig Laune, deren Eigenheiten in Scharmützeln clever auszuspielen. So müssen wir mit Segelschiffen die Windrichtung einkalkulieren, oder attackieren Fregatten von hinten, sodass diese keine Breitseiten abfeuern können. Hinzu kommen Spezialwaffen wie Mörser oder Torpedos, die klug eingesetzt durchaus einen Unterschied machen können.

Wo die Spielbalance hakt

Krieg ist zum Glück nur eine von vielen Möglichkeiten, um mit unserer Konkurrenz zu interagieren. Wir können sie als Questgeber aufsuchen, Allianzen schmieden, Handelsverträge schließen und sogar Anteile an ihren Inseln kaufen, was schlussendlich sogar eine (extrem kostspielige) Übernahme ermöglicht. Letztere hat aber genauso eine Zerstörung der Gebäude zur Folge wie weine gewaltsame Eroberung.

Die KI verhält sich dabei deutlich nachvollziehbarer und cleverer, als es nach der zu befürchten war. Gröbere Schnitzer sind uns im Test keine aufgefallen, was angesichts der Komplexität von Anno 1800 durchaus bemerkenswert ist.

Im Gegenteil: Bereits Gegner der zweiten Stufe haben uns derart ins Schwitzen gebracht und aggressiv expandiert, dass wir uns mehr diplomatische Optionen gewünscht hätten, um eine angespannte Beziehung wieder zu verbessern. Selbst nachdem wir etwa Lady Hunt mehrere Inseln abgeknöpft und ihre halbe Flotte versenkt hatten, verlangte sie für einen Friedensvertrag noch astronomische 550.000 Münzen. Dabei hätte sie eigentlich uns was geben müssen, waren wir ihr doch hoffnungslos überlegen!

Alternativ können wir uns auf einen langwierigen Vernichtungsfeldzug begeben, sie komplett von der Karte zu schmeißen, oder eben in Kauf nehmen, dass der traurige Rest ihrer Flotte noch auf Stunden hinaus wieder störrisch unsere Handelsrouten piesackt. Beides bringt einige Zähigkeit in den sonst so fantastischen Spielfluss. Ist man dagegen militärisch unterlegen, hilft manchmal sogar nur noch das Laden eines früheren Spielstands – von denen wir glücklicherweise anders als im Vorgänger wieder beliebig viele anlegen dürfen.

Serienveteranen werden sich über diese Herausforderung freuen, Einsteigern empfehlen wir aber, bei ihrer Endlosspiel-Konfiguration eher friedliebende Konkurrenz zu wählen.

Die Eisenbahn verändert alles

Generell ist es die wohl größte Leistung von Anno 1800, dass es mit zunehmender Spieldauer immer besser wird – eine absolute Ausnahme im sonst eher von Routine geplagten Aufbauspielgenre. Während wir in Anno 2205 nach 20 Stunden nahezu alles gesehen hatten, legt Anno 1800 dann erst richtig los. Denn erst mit der vierten Zivilisationsstufe »Ingenieure« schalten wir die Produktionskette der Elektrizität frei, was im Grunde genommen die komplette Logistik unserer Hauptinsel auf links dreht.

Um nämlich unsere Industriebezirke und Innenstädte mit Strom zu versorgen, müssen wir dort nicht nur Kraftwerke platzieren, sondern diese auch per Schienennetz mit Öl beliefern. Und pro Gleis kann logischerweise nur ein Zug fahren!

Eisenbahn bei Anno 1800 einsetzen

Als Lohn winken gigantische Produktions- und Konsumgewinne. Also verlegen wir Schienen, platzieren störende Gebäude um, grübeln über die optimalen Orte für Bahnübergänge sowie Brücken und sind stolz wie Oskar, als nach all der Tüftelei unsere erste mit Öl beladene Dampflok schließlich schnaufend das Kraftwerk erreicht.

Anno 1800 gibt sich zudem alle erdenkliche Mühe, diesen entscheidenden Meilenstein der Industriellen Revolution angemessen zu zelebrieren. Dass wir es hier mit dem derzeit schönsten und technisch beeindruckendsten Aufbauspiel zu tun haben, sollte bereits beim Blick auf unsere Bilder klar sein.

Aber es sind die kleinen Details, die aus Anno 1800 einen solchen Hingucker machen, im wahrsten Sinne des Wortes. Etwa dass nach der Inbetriebnahme des ersten Kraftwerks unsere Wege nun plötzlich von Stromleitungen überspannt sind oder die Pferdekarren durch kleine LKW ersetzt werden. Die Phrase »Macht allein schon beim Zuschauen Spaß« war noch nie so wahr.

Kann genauso Multiplayer wie Offline

Neben der Kampagne und dem klassischen Endlosspiel liefert Anno 1800 auch einen ebenso umfangreich konfigurierbaren Multiplayer-Modus für bis zu vier Spieler.

Mit sechs unterschiedlichen Siegbedingungen von einer bestimmten Bevölkerungszahl bis hin zum abgeschlossenen Bau von Monumenten erlaubt dieser ebenso kurze Partien (zumindest für Anno-Verhältnisse) von wenigen Stunden, als auch epische Aufbauspiel-Matches, die sich über mehrere Tage und Wochen ziehen – was beides dank der einfachen Spielersuche via Uplay und der komfortablen Speicherfunktion gleichermaßen gut funktioniert.

Etwas schade finden wir indes, dass es keinerlei auf den Multiplayer-Modus zugeschnittene Spielelemente gibt, etwa Sabotageaktionen oder eine Koop-Variante. Zumindest letzteres wollen die Entwickler von Ubisoft Blue Byte aber noch nachliefern.

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Während wir für Mehrspieler-Partien logischerweise mit dem Internet verbunden sein müssen, lassen sich alle anderen Modi von Anno 1800 anders als im Vorgänger auch komplett offline spielen, ohne auf irgendwelche Funktionen verzichten zu müssen – von ein paar via Uplay freischaltbaren Ornamenten und Charakterportraits einmal abgesehen.

Und so bekommen Aufbauspielfans unter dem Strich genau das Anno 1800, das sie sich erhofft hatten. Ein Anno, das die großen Stärken aller Serienteile miteinander kombiniert. Ein Anno, das Einsteiger mit seiner Zugänglichkeit und fantastischen Grafik sofort begeistert und Serienveteranen wochenlang motiviert, dank beeindruckender Spieltiefe sowie einem enormen Wiederspielwert. Ein Anno, bei dem ihr tatsächlich wieder dankbar seid werdet, dass es euch daran erinnert, doch mal eine Kaffeepause zu machen.

Wer wird Millionär?

Metro: Exodus im Test

Zusammenfassung: Metro: Exodus tritt im Test den meisterhaften Beweis an, dass auch in Shootern eine großartige Story und Open-World-Erkundung zusammenpassen. Alle News, Infos und Video zum Shooter jetzt hier.

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Traumreise durch die Apokalypse

Die Geschichte von Metro: Exodus ist die einer Reise durch das postapokalyptische Land. Auf der Suche nach einem strahlungsfreien Ort zum Leben machen sich Protagonist Artjom, seine Frau Anna und sein Team von Spartan-Rangers in der Dampflok Aurora auf den Weg.

Sie dient als Basis und Ankerpunkt während des Spiels – hier führen wir Gespräche mit der Crew, warten unsere Ausrüstung und erhalten neue Befehle von Miller, dem Oberst der Rangers und Annas Vater.

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Wasser- und Treibstoffmangel, kaputte Schienen und andere Hindernisse, zwingen die Aurora immer wieder zum Anhalten. Dann brechen wir auf, um die jeweilige Zone zu erkunden und das Problem zu beheben.

Dabei stapfen wir am Ufer der Wolga durch Schlamm und Schnee, verkriechen uns in der Wüste am Kaspischen Meer vor Sandstürmen oder schlagen uns durch das Unterholz der herbstlichen Taiga. So schafft Metro: Exodus deutlich mehr optische Abwechslung als seine Vorgänger.

Doch egal wo wir uns gerade befinden: Die Level strotzen nur so vor Details! In verfallenen Hütten finden wir Skelette an noch immer gedeckten Tischen sitzen, Poster und Landkarten an den Wänden geben Hinweise auf die Welt vor dem Atomkrieg und Tagebücher und Tonbänder erzählen von den letzten Erlebnissen vieler Überlebender.

Diese unglaublich stimmungsvolle Endzeit-Welt weckt unweigerlich den Erkundungsdrang und belohnt fleißige Entdecker mit zusätzlichen Story-Häppchen, wertvollen Crafting-Materialien oder sogar neuen Gadgets.

Emotionen mit einer Einschränkung

Bevölkert wird diese unwirtliche Welt natürlich von gefährlichen Mutanten und Banditen, aber nicht alle Bewohner der Spielwelt sind Artjom feindlich gesinnt: Immer wieder stolpern wir über Personen in Not, Einzelgänger und Überlebenskünstler, die uns unter die Arme greifen (oder umgekehrt).

Jede einzelne dieser Charaktere hat viel zu erzählen und wirkt äußerst glaubhaft, was nicht zuletzt an den sehr gelungenen deutschen Synchronstimmen liegt. Das gilt insbesondere für die Crew der Aurora, zu der wir im Verlauf der Story eine echte Bindung aufbauen. Unsere Mitstreiter wachsen uns mit jedem Einsatz ein Stück mehr ans Herz – und damit wächst auch die Angst sie zu verlieren.

Dumm nur: Ausgerechnet Artjom selbst ist in den Gesprächen nicht vertont und wirkt dadurch im Gegensatz zu den anderen Charakteren austauschbar und leer. In einer besonders intimen und emotionalen Szene legt sich Anna in Artjoms Schoß und schüttet ihm ihr Herz über ihre Vergangenheit, ihre Ängste und Hoffnungen aus. Der Held tätschelt ihren Arm und bleibt stumm. Und wir würden ihn am liebsten anbrüllen: "Sag es ihr! Sag ihr doch einfach, dass du sie liebst, verdammt noch mal!". Dieses Problem ist vor allem deshalb so unverständlich, weil Artjom sehr wohl (und auch noch gut) vertont wurde – er meldet sich allerdings ausschließlich in den Ladebildschirmen zu Wort.

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Metro kann immer noch Horror!

Ja, in Metro: Exodus geht es deutlich häufiger an die frische Luft, als in den Vorgängern. Trotzdem bleibt uns eine große Stärke der Serie erhalten: gruselige Innenlevel! So verschlägt es uns sowohl im Verlauf der Geschichte als auch in optionalen Nebenmissionen in düstere Bunkeranlagen, Höhlen oder Tunnel. Und dort kommt wieder all das zum Tragen, was die Fans an der Metro-Serie lieben. Hektisch überprüfen wir das Strahlungslevel per Geigerzähler an unserem Handgelenk, schrauben neue Filter in unsere Gasmaske und kurbeln am mobilen Generator, um unsere Taschenlampe am Laufen zu halten.

Gleichzeitig lauschen wir auf verdächtige Geräusche – schließlich könnte uns jederzeit ein Mutant angreifen oder eine tödliche Falle zuschnappen. Entsprechend wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung auf die Ausflüge in den Untergrund: Haben wir genug Munition dabei? Sind die Waffen gereinigt? Stecken genug Heilungsspritzen im Rucksack? Unvorsichtige Hasardeure finden in Metro: Exodus schnell in den Tod in den Klauen einer fiesen Kreatur, durch Ersticken oder durchsiebt im Sperrfeuer von Wegelagerern.

Solche meist linearen Abschnitte wechseln sich im genau richtigen Rhythmus mit Ausflügen an die Oberfläche ab. Die Gebiete erreichen dabei nie die Größe eines oder , bieten aber für Metro-Verhältnisse viel Bewegungsfreiheit. Um lange Fußmärsche zu vermeiden, stehen auch hin und wieder Fahrzeuge zur Verfügung, wie Ruderboote oder ein rostiger Kleinbus.

Im Fokus stehen die Vehikel aber nicht – erwartet also keine Verfolgungsjagden oder Fahrzeugkämpfe wie in . Mangels Schnellreise-Funktion sind sie aber sehr praktisch, um schnell von A nach B zu kommen. Der Bus bietet außerdem mobilen Schutz vor fliegenden Kreaturen wie den fledermausartigen Dämonen, mit dem Boot erreichen wir ansonsten unzugängliche Stellen. Artjom selbst wagt sich nämlich nicht in das mutantenverseuchte Wasser!

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Nebenjobs im Wasteland

Optionale Nebenquests lenken uns immer wieder vom Pfad zur nächsten Story-Mission ab, ohne aufdringlich oder nervig zu werden. Stattdessen liefern sie uns einen Grund, die liebevoll gestalteten Gebiete noch etwas genauer zu erkunden.

So sollen wir an einer Stelle versklavte Arbeiter befreien, anderswo einem kleinen Mädchen ihr verlorenes Spielzeug zurückbringen. Spielerisch überrascht das selten, aber es bereichert die Welt, lässt uns noch mehr ein Teil von ihr werden.

Belohnt wird das mit zusätzlichen Gesprächen und Infos über die Spielwelt, manchmal aber auch mit frischer Ausrüstung. Befreien wir zum Beispiel einen Gefangenen aus seinem Käfig, überlässt er uns den Schlüssel zu einem zuvor unzugänglichen Korridor, wo wir wertvolle Patronen und ein Nachtsichtgerät finden.

Überhaupt wirken die offenen Level äußerst lebendig, überall finden wir kleine Banditen-Camps, Nester von Mutanten, Wildtiere wie Hasen und Hirsche oder gefährliche Anomalien, die durch Strahlung entstanden sind und denen wir besser aus dem Weg gehen. Für eine kleine Verschnaufpause zwischendurch sorgen sichere Zufluchtsorte: Das sind Hütten oder andere Verstecke, an denen wir gefahrlos unsere Ausrüstung reparieren, Munition herstellen oder uns schlafen legen können.

Dabei legen wir fest, zu welcher Tageszeit Artjom aufwachen soll. Der dynamische Tag-Nacht- und Wetterwechsel hat durchaus Auswirkungen auf die Charaktere in der Spielwelt und damit auch auf unsere Missionsplanung: Ein nächtlicher Überfall auf ein Lager, in dem die meisten Wachen schlafen, ist eben einfach erfolgversprechender!

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Den Überblick verlieren wir trotz aller Open-World-Ansätze in Metro: Exodus nie, ein roter Story-Faden bleibt durchgehend präsent. Haben wir ein Gebiet beendet, geht die Reise für Artjom und seine Leute weiter. Eine Rückkehr in bereits abgeschlossene Areale ist unmöglich – ärgerlich für Spieler, die gern nach der Hauptstory alle Items sammeln und Quests erfüllen, aber auch logisch im Sinne der Story.

Anders als viele andere Open-World-Epen, kann man Metro: Exodus durchaus mal zwischendurch für eine Stunde anwerfen und spürbaren Fortschritt erzielen. Die Postapokalypse wird uns in mundgerechten Häppchen serviert.

Survival muss nicht nerven

Metro: Exodus ist kein Survival-Spiel, bei dem wir Hunger- oder Durst-Werte im Blick behalten oder Bäume fällen müssen, um einen Bogen zu bauen. Trotzdem setzt der Shooter auf die Selbstständigkeit des Spielers und baut so eine mitreißende Survival-Stimmung auf.

Bildschirm-Anzeigen gibt es so gut wie gar nicht, unser Ziel finden wir mithilfe von Kompass und Karte. Wie es um Artjoms Gesundheit bestellt ist, erkennen wir an seiner Atmung und roten Schlieren am Bildschirm. Und wer Gegner entdecken will, muss halt genau hinschauen – und das ist gut so, denn jedes leuchtende Icon wäre angesichts der packenden Atmosphäre ein Icon zu viel.

Ob wir gerade verstrahlt werden und wie lange unsere Filter für die Gasmaske noch reichen, müssen wir ebenfalls selbst an der Anzeige an Artjoms Handgelenk ablesen. Das Armband lässt sich mit weiteren nützlichen Gadgets wie Kompass, Metalldetektor oder Bewegungsmelder bestücken.

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Elektrische Geräte wie Taschenlampe und Restlichtverstärker wollen regelmäßig mit frischem Strom versorgt werden und wer seine Waffen nicht reinigt, steht womöglich im nächsten Gefecht mit Ladehemmung da. Geht die Gasmaske zu Bruch, müssen wir uns mit Klebeband behelfen, bis wir die nächste Werkbank finden (und so lange mit eingeschränkter Sicht leben).

Das klingt auf dem Papier alles nach Arbeit und lästiger Ablenkung vom Shooter-Kern, greift aber wunderbarer ineinander und sorgt dafür, dass wir kleinlichst auf unser Equipment achten – wie es sich für einen echten Überlebenskämpfer auf einer Expedition eben gehört.

Ob wir wertvolle Ressourcen in einem Kampf verschwenden oder den Feind lieber heimlich umgehen, muss sorgsam abgewogen werden. Stealth wird so zu einer äußerst attraktiven Alternative zum offenen Kampf in Metro: Exodus.

Wir entscheiden, wie die Geschichte endet

Artjom schlägt Feinde entweder hinterrücks K.O. oder macht von seinem Messer Gebrauch. Ob wir friedfertige NPCs töten oder Personen in Not helfen, kann dabei direkten Einfluss auf den weiteren Verlauf der Story nehmen, Metro: Exodus hat nämlich mehr als ein Ende. Das sorgte in unserem Test dafür, dass wir sofort wieder neu anfangen wollten, als nach 25 Stunden der Abspann lief, nur um zu sehen, was wir diesmal denn alles anders machen könnten.

Generell gilt: Wer schleichend vorgeht, kommt deutlich langsamer voran, schont aber den Munitionsvorrat. Wer aus allen Rohren ballern will, kommt aber damit ebenfalls zum Ziel. Welcher Weg der richtige ist, hängt neben Ausrüstung, Tageszeit und Situation ganz vom Spieler ab. Die Balance zwischen Schießen und Schleichen passt, Metro: Exodus richtet sich nach uns und nicht umgekehrt – so wie es sein sollte.

Im Gefecht schleudern uns die menschlichen Gegner neben Blei und Molotow-Cocktails auch immer wieder wüste Beschimpfungen zu, die jeden Kommentarbereich auf YouTube alt aussehen lassen. Trotzdem stellen sie sich manchmal nicht besonders clever an und stecken die Köpfe fast schon demonstrativ so weit aus der Deckung, als würden sie förmlich um einen Headshot betteln.

Unterm Strich trübt das den Spielspaß aber kaum, denn zum einen fällt dieses Manko in Innenbereichen weniger ins Gewicht als draußen, zum anderen beweisen die Feinde trotz allem eine respektable Treffsicherheit.

Nettes Detail: Ist eine Gruppe stark dezimiert, ergeben sich die übrigen Kämpfer meist und recken die Arme in die Luft. Wegschicken oder fesseln dürfen wir sie dann aber nicht, stattdessen werden wir wie bei Schleichangriffen vor die Wahl gestellt, ob wir sie bewusstlos hauen, oder kaltblütig unser Messer zücken – erneut mit den entsprechenden Nebenwirkungen, was das Ende der Geschichte betrifft.

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Versunken in der Endzeit

Metro: Exodus ist eines dieser Spiele, die immer besser werden, je mehr man sie auf sich wirken lässt. Wir sind im Test richtiggehend versunken in dieser postapokalyptischen Welt, in ihren vielen Details und ihren düsteren Geschichten. Und während diese Welt fast zum Greifen nahe rückt, tritt die blanke Spielmechanik in den Hintergrund. Zahlen, Werte, Icons und Statistiken interessieren in Metro: Exodus nicht.

Stattdessen achten wir auf die kleinen Dinge, wie eine Bewegung am Horizont, ein leichtes zittern in der Stimme einer Frau oder den Schein einer Fackel. Metro: Exodus nimmt den Spieler in die Verantwortung, sein Überleben in dieser Welt selbst zu sichern, ohne ihn bei der Hand zu führen und erzählt dennoch eine spannende und gefühlvolle Geschichte.

Die Reise der Aurora durch verschiedene Zonen führt uns an so unterschiedliche, faszinierende und unheimliche Orte, dass wir uns zwangsläufig fragen, warum wir in den Vorgängern nie irgendwann die Nase voll von der grauen dunklen Metro hatten. Endlich stößt die Serie die verschlossenen Tore auf und zeigt uns und den Figuren in dieser Welt, was dort draußen noch alles schlummert. Und eins ist klar: Es war allerhöchste Eisenbahn!

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Resident Evil 2 Remake

Zusammenfassung: Gute Weine reifen mit der Zeit zu Klassikern heran. Bei „Resident Evil 2“ ist das der Fall. Das beliebte Survival-Horror-Spiel jagt vielen Fans der ersten Stunde auch heute noch einen kalten Schauer über den Rücken. Jetzt kommt das Remake auf den Markt – alle Infos hier!

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Story des Games

Wie im Original von 1998 entscheiden Sie sich zu Beginn, mit welchem Protagonisten Sie Ihren Spieldurchlauf durchzocken wollen. Claire und Leon stehen zur Wahl, und je nach dem für wen Sie sich entscheiden, erleben Sie einen veränderten Spielverlauf, in dem sich die beiden Charaktere manchmal über den Weg laufen. Und die Story bietet zudem immer wieder dramaturgische Wendungen und überraschende Szenen: Zum Beispiel bleibt es nicht nur bei Ihrer auserwählten Hauptperson. Zwischenzeitlich trifft Leon die mysteriöse Agentin Ada, die Sie später in einer Sequenz sogar selbst spielen müssen. Zwar haben Sie dann nicht mehr Ihre mühsam zusammengesammelten Waffen und Inventargegenstände dabei, dafür sorgt Ada dann mit dem EMF Visualizer für frisches Gameplay: Dabei handelt es sich um einen Handscanner mit dem Sie Wände durchleuchten und nach Leitungen sowie Stromkästen suchen, diese aktivieren und so Wege freischalten.

Horror Games - Resident Evil 2

Der tägliche Kampf ums Überleben

Apropos Wege: Hier hat Capcom viele Änderungen eingebaut, etwa neue Räume und Fundorte von Gegenständen, sodass auch alte Hasen neue Lösungen finden müssen. Sonst wäre es ja auch zu langweilig, denn es macht unglaublich großen Spaß, in diesem Horrorszenario die richtigen Wege aufzudecken. Insbesondere die große Polizeistation ist der absolute Hammer und Lieblingsschauplatz! Auf mehreren Stockwerken lösen Sie in dem zumeist spärlich beleuchteten Gebäude Rätsel und sammeln Hinweise, um sich von Raum zu Raum voranzutasten. Auf Ihrer Schnitzeljagd stoßen Sie teilweise auf Hürden, die Sie erst viel später im Spiel überwinden können, sobald Sie dann endlich das lang ersehnte Puzzleteil in den Händen halten. Hinzu kommen Zahlenschlösser und Safes, deren Kombinationen Sie allmählich aufdecken – und die glücklicherweise nicht mehr mit denen des Originals übereinstimmen. Gefundene Hilfsmittel und Hinweise führen Sie wie auf einer Schatzsuche kreuz und quer über die Karte und auch regelmäßig wieder zurück in alte Areale. Und die Freude ist unbeschreiblich, wenn Sie nach einer gefühlten Odyssee endlich die Tür zu einem lange verschlossenen Raum betreten können – voller Hoffnung auf den nächsten Hinweis oder Heilmittel sowie Munition.

Das altbekannte Platzproblem

Medizin und Futter für Ihre Bleispritze benötigen Sie dringend, und das Zeug ist so selten wie weiße Raben. Es schmerzt jede Kugel, die daneben geht – und das geschieht oft, weil die Zombies gerne ungleichmäßig rumeiern. Besonders nervenaufreibend ist es, wenn Sie kurz vorm Krepieren sind und nur noch mit ein, zwei Kugeln verzweifelt die Areale nach dem nächsten Heilmittel durchforsten – und am besten noch durch mutantenverpestete Räume schleichen müssen, die ihre Händen nach Ihnen ausstrecken. Im Inventar lassen sich übrigens wieder Kräuter zu Medizin kombinieren, aus Schießpulver mixen Sie Patronen zusammen. Und natürlich – „Resi“-Fans wissen Bescheid – ist das Inventar stark begrenzt. Ihre Tasche erweitern Sie erst nach und nach um weitere Steckplätze, um mehr Schlüsselobjekte oder Patronen mitzunehmen. Die wenigen überschüssigen Dinge lagern Sie wieder in Kisten, die sich neben den Speicherpunkten finden. Das sind wie damals Schreibmaschinen, für die Sie jetzt aber erfreulicherweise keine Farbbänder mehr benötigen. Auch super: Verwendete Gegenstände, die Sie im Spielverlauf nicht mehr benötigen, werden markiert. So müssen Sie diese nicht mehr unnötig mitschleppen – ein Segen!

Leon und Claire bei Resident Evil 2

Die Zombies

So bleibt nämlich mehr Platz für ausbaufähige Waffen und Patronen. Sehr sinnvoll, denn Raccoon City ist von Zombies und mutierten Wesen verseucht. Zu allem Ärger erweisen sich die untoten Viecher als äußerst zäh, stehen oft sogar nach mehreren Kopfschüssen wieder auf. Besonders fies: Manche liegen nach einer Ladung Schrot in der Mutantenfresse scheinbar tot am Boden und geben keinen Mucks mehr von sich. Doch der Schein kann trügen, denn die Biester könnten Ihnen beim nächsten Besuch doch noch um den Hals fallen – aber eben nicht auf die nett gemeinte Art. Außerdem kommen oft auch neue hinzu, diese Unsicherheit treibt den Puls jedes Mal in die Höhe, wenn Sie einen Raum betreten. In „Resident Evil 2“ lauert das Böse überall – und das ist auch verdammt gut so!

Video-Trailer

Der Tyrant

Aber das Böse wartet nicht nur in jedem Winkel auf Sie, sondern zeigt sich in vielen widerwärtigen Facetten. Nicht nur Zombies, unförmig mutierte Gestalten, grimmige Fleischklumpen, und weitere Ausgeburten der Hölle wollen Leon und Claire ins Reich der (Un-) Toten befördern. Im Spiel freut sich auch der Tyrant auf ein Treffen mit Ihnen. Aber Sie sich bestimmt nicht auf ihn, denn hierbei handelt es sich um einen äußerst unangenehmen Zeitgenossen. Gefühlte drei Meter groß und beinahe so breit wie hoch ist er die absolute Killermaschine. Wie ein Berserker ist der böse Bursche hinter Ihnen her, stampfenden Schrittes versucht er Leons oder Claires Leben auszuknipsen. Inbesondere sein Gestampfe ist enorm furchterregend, etwa wenn Sie sich gerade in einem Raum vor dem wandelnden Muskelschrank verstecken – und Sie ihn immer näher kommen oder vor der Tür herummarschieren hören. Plus: Der tollwütige Typ macht auch vor Wänden nicht halt. Noch ein Grund, aus dem Sie sich in diesem Spiel nie wirklich sicher fühlen werden.

The Tyrant bei Resident Evil 2

Grafisches Highlight

Dafür sieht der Schocker wie aus dem Ei gepellt aus. „Resi“ hat dank komplett grundüberholter Grafik einen fast zeitgemäßen Look, die festen Kameraperspektiven von damals haben zum Glück ausgedient. Das Remake erstrahlt im neuen Glanz und spielt sich jetzt aus der Schulterperspektive. Allerdings sind ein Wechsel zur Ego-Perspektive oder gar VR, so wie in „Resident Evil 7“, nicht drin. Dafür erzeugen die frischen Licht- und Schattenefekte eine noch eindrucksvollere Horrorstimmung – viel besser als im Original. Ganz grundsätzlich sieht das Remake gelungen aus, nur hier und da stören die krisseligen Spiegelungen in den Texturen und manchmal auch die plätschernden Regenpfützen.

Wer wird Millionär?

Neuer Start-Termin für das Piratenspiel Atlas

Zusammenfassung: Mit Atlas steht der Release eines neuen aufregenden Piraten-MMORPGs bevor. Das Studio Wildcard hat jetzt den ​Early-Access-Start um einige Tage verschoben. Alle News dazu und ein umfangreicher Trailer erwarten euch im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Early Access-Start verschoben

Studio Wildcard hat den Start der Early-Access-Phase des Piraten-MMORPGs Atlas verschoben. Allerdings nur um wenige Tage, um den Titel in einen guten Zustand zu bekommen. Noch vor Weihnachten könnt ihr euch dann mit über 40.000 anderen Spielern Seeschlachten auf einer riesigen Inselwelt liefern.

Piraten-MMORPGs Atlas

Wer gehofft hatte, ab dem 13. Dezember einen Blick auf das Piraten-MMORPG Atlas erhaschen zu können, der muss sich nun ein paar Tage länger gedulden.

Studio Wildcard, das Team hinter dem Dino-Survival-Spiel ARK, erklärt, dass man eine weitere Woche Zeit braucht, um das Spiel zu optimieren und zu verbessern. Der neue Starttermin der Early-Access-Phase über Steam ist der 19. Dezember. Damit könnt ihr euch aber noch vor Weihnachten ein Bild des Onlinespiels machen.

Gameplay

In Atlas baut ihr euch ein Schiff, stellt eine Crew aus anderen Spielern und NPCs zusammen und segelt los, eine gigantische Inselwelt zu erkunden. Ihr erobert Regionen, baut dort Festungen und erweitert nach und nach euer Imperium. Ihr entscheidet dabei, ob ihr auf einem PvE- oder einem PvP-Server spielen möchtet. Atlas nutzt eine neuartige Server-Technologie, die es über 40.000 Spielern erlaubt, gleichzeitig in einer Welt zu interagieren.

Video

Das erwartet euch

Laut den Entwicklern sollen „bis zu 40.000 Spieler gleichzeitig denselben Globus erkunden“ können. Ein Server-Netzwerk soll die Atlas genannte Spielwelt dabei als PVP- oder PVE-Variante bereitstellen. Spieler können darüber hinaus eigene Atlas‘ erstellen und per Dev Kit modifizieren – all dies kennt man ebenso von ARK. Mit 45.000 Quadratkilometern wäre die Spielfläche von Atlas aber fast 1.000 Mal größer als die 48 km² der originalen ARK-Map. Allerdings ist davon auszugehen, dass bis auf die „über 700 Landmassen“ ein Großteil der Karte mit Wasser bedeckt ist, während das Meer bei ARK nur etwa ein Viertel der Fläche ausmacht.

Schiffsschlachten mit Atlas

Je nach Modus gilt es, sein Territorium zu erweitern, Schätze zu suchen, andere Spieler zu plündern oder diverse Missionen zu erfüllen. Für Abwechslung sollen dabei zufällig (procedural) generierte Schatzkarten und „Challenge Zones“ sorgen. Auf der Website zum Spiel sollen interaktive Karten in Echtzeit anzeigen, welche Regionen von welchem Spieler erobert wurden, was durch individuell gestaltbare Flaggen symbolisiert wird. Auch der eigene Spielcharakter soll sich ganz nach eigenen Vorlieben gestalten lassen.

Schiffe bauen und Crew anheuern

Mit gesammelten Ressourcen können Trockendocks errichtet werden, in denen eigene Schiffe vom „Ruderboot mit Jollen“ bis zur „gigantischen Galleone“ entstehen. Die Schiffs-Crew lasse sich aus NPCs oder echten Spielern rekrutieren, die diverse Aufgaben übernehmen können und mit wachsender Erfahrung ihre Fähigkeiten verbessern.

Vom Papagei bis zum Seemonster

Während beim PVP-Modus der Revierstreit mit anderen Spielern im Fokus steht, finden PVE-Spieler unter anderem in Form von Seeungeheuern ihre Gegner. Atlas soll zu Beginn „über 50 Kreaturen“ bieten, die von kleinen Haustieren wie Papageien bis zu besagten Seemonstern reichen. Wie in ARK lassen sich wilde Tiere zähmen und für die eigenen Zwecke nutzen.

Für PC im Dezember, Konsolen später

Auf Steam startet Atlas am 19. Dezember in das Early-Access-Programm. Zum Einführungspreis von 25 US-Dollar muss der unfertige Status mit potentiellen Fehlern in Kauf genommen werden. Anfang 2019 soll eine Xbox Game Preview folgen.


Forza Horizon 4 im Test

Zusammenfassung: Im Test des Fun-Racers Forza Horizon 4 für PC haben wir uns das Game näher angeschaut. Können die neuen und überarbeiteten Features für ein frisches Spielgefühl sorgen oder nutzt sich der Festival-Charakter inzwischen ab? Diese und viele weitere Fragen beantwortet unser Test zu Forza Horizon 4.

Inhaltsverzeichnis

Forza Horizon 4 – Es wird auf Bewährtes gesetzt

Die Erweiterung der Horizon-Formel ist sehr willkommen, nutzt sich doch jedes noch so tolle Spielkonzept irgendwann ab. Dass ihr nun Häuser kaufen sowie euren männlichen oder weiblichen Avatar mit jeder Menge freischaltbarer Kleidung und Accessoires ausstatten könnt, sind sinnvolle Fortschritte, wenngleich auch keine revolutionären. Der grundsätzliche Aufbau des Racers bleibt bestehen: Ihr kommt am Horizon-Festival an, bestreitet verschiedene Events in der Umgebung und werdet nach einiger Zeit zum nächsten Festival-Ort gelotst. Natürlich wird alles begleitet von regelmäßigen Kommentaren aus dem Radio, von der Festival-Managerin und vom Initiator der neuen illegalen Straßenrennen, die allesamt mit mehr oder minder flotten Sprüchen versuchen, für gute Laune zu sorgen. Ob's gelingt ist Geschmacksache, bei uns hat es meistens geklappt.Wer jedoch, wie wir, beim vierten Teil der populären Racing-Serie auf ein völlig frisches "Look and Feel" gehofft hat, der dürfte etwas enttäuscht darüber sein, dass Entwickler Playground Games am Forza Horizon-Spielplatz eben nichts Grundlegendes verändert hat. Verdenken können wir es dem Studio allerdings nicht, stießen doch die Vorgänger bei Community und Presse auf sehr viel Gegenliebe. Die zwei Jahre Entwicklungszeit flossen in zahlreiche Detailverbesserungen und natürlich in die britische Spielwelt, die erstmals alle vier Jahreszeiten abbildet.

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Rennen zu jeder Jahreszeit

Die unterschiedlichen Jahreszeiten verändern nicht nur den Look der von Beginn an frei befahrbaren Spielwelt. Auch die Radiokommentare sowie spezielle Events sind auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter zugeschnitten. Zum Beispiel lässt euch die Saisonveranstaltung "Herbstliche Schönheiten" eine Rallye-Meisterschaft bestreiten, in der ihr durch den von Laub bedeckten Wald der britischen Spielwelt rast. Der Untergrund ist im Herbst natürlich merklich rutschiger, tiefe Pfützen erfordern schnelle Ausweichmanöver. Generell regnet es in Forza Horizon 4 häufig, was in Anbetracht der britischen Spielwelt jedoch nicht verwundern dürfte. Im Winter müsst ihr schon mal einem Schneepflug ausweichen. Schon nach wenigen Spielstunden möchte man das Jahreszeiten-Feature nicht mehr missen. Die sich regelmäßig verändernde Atmosphäre bringt Abwechslung ins Spiel. Allerdings sieht man sich an den Effekten natürlich irgendwann satt, der zehnte Winter in Großbritannien ist eben nicht mehr so spannend wie noch der erste. Dennoch haben wir uns etwas in die wechselnden Jahreszeiten verguckt und wünschen uns dieses Feature künftig in jedem Forza Horizon!

Die besten PC Games

Es gibt viel zu tun, aber…

Es dauert nicht lange und es wimmelt auf der Weltkarte vor Events und Betätigungsfeldern. Neu sind unter anderem die "Story und Geschäfte"-Missionen. Hier müsst ihr zum Beispiel als Stuntfahrer eine Sprungschanze ansteuern und dürft dabei eurem sündhaft teuren Boliden keinen Kratzer zufügen. Im Drift Club dürft ihr – wenig überraschend – Drift-Aufgaben erfüllen. Kauft ihr die "Weltschnellste Autovermietung" dürft ihr euren Kunden die weltschnellsten Autos anbieten – und diese vorher probefahren. Derartige Missionen leiten kurze Cutscenes ein, ebenso wie die neuen illegalen Straßenrennen. Zwar ist die deutsche Synchronisation der Zwischensequenzen gut gelungen. Dafür haben sich die Verantwortlichen bei der technischen Umsetzung in diesem Aspekt nicht allzu viel Mühe gegeben. Gesichter und Animationen sind keineswegs zeitgemäß. Außerdem sind die Dialoge klischeehaft und dementsprechend langweilig. Prinzipiell ist gegen Story-Missionen in Rennspielen natürlich nichts einzuwenden. Sie sollten allerdings einigermaßen professionell umgesetzt sein, was in Forza Horizon 4 leider nur im Ansatz erfüllt wird.

Natürlich erwarten euch wieder die bekannten Schaurennen, in denen ihr, spektakulär inszeniert, gegen Motocross-Biker, Luftkissenfahrzeug oder Düsenjet antretet. Zum ersten Mal müssen wir uns für den Sieg auch wirklich anstrengen. Während wir in den Vorgängern stets das Gefühl hatten, unseren Kontrahenten immer kurz vor der Ziellinie überholen zu können, hatten wir diesmal bei einigen Schaurennen mehrere Anläufe gebraucht. Absolutes Highlight ist das Halo-Experience-Schaurennen, in dem ihr mit dem Warthog aus Halo unter Zeitdruck eine Landezone erreichen müsst – begleitet von witzigen Kommentaren der KI Cortana.

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Forza Horizon 4 – Racen nach Lust und Laune

Das Fortschrittssystem in der Karriere hat sich etwas verändert. Ihr erklimmt nicht nur die Fahrerstufenleiter, indem ihr fleißig Einfluss-Punkte sammelt. Auch die einzelnen Events verfügen über ein Stufensystem. Habt ihr zum Beispiel Lust auf Straßenrennen, steigt ihr durch Erfolge neue Events freischalten, selbst wenn ihr andere Veranstaltungen wie Offroad- oder Rallye-Events außen vor lasst. Das Menü "Horizon Life" liefert einen Überblick über sämtliche Betätigungsfelder und die jeweils erreichte Stufe: Zu den Aufgaben zählen nicht nur Renn-Events, sondern auch Tuning, Blitzerzonen, Fotos, Scheunenfunde, das Sammeln von Autos, Mixer-Streams und noch vieles mehr. Im Creative Hub können sich die Kreativen unter euch so richtig austoben und Auto-Designs, Events-Blaupausen oder Tunings entwerfen. Natürlich fehlen auch die beliebten Clubs nicht, die jetzt sogar unter anderem die Möglichkeit zum Chatten bieten. Bis zu 2.000 Mitglieder kann ein Club aufnehmen.

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Multiplayer Game

Der Multiplayer-Part wurde ebenfalls erweitert. Hinter "Forzathon" verbergen sich tägliche und wöchentliche Herausforderungen. Dabei müsst ihr zum Beispiel drei ultimative Windschatten-Fähigkeiten oder zwei großartige Zerstörungs-Fähigkeiten auslösen. Es gibt zu bestimmten Uhrzeiten auch Live-Events, in denen ihr etwa Blitzerzonen möglichst schnell durchfahren oder große Sprünge absolvieren müsst. Dabei seht ihr zwar die anderen Mitspieler, die an den Aufgaben teilnehmen, es ist jedoch nicht möglich, sich zu berühren, sodass kein Fiesling eure Rekordjagd sabotieren kann – oder umgekehrt. Auch die Team-Abenteuer versprechen wieder jede Menge Spaß. Hier treten zwei Teams aus bis zu sechs Spielern gegeneinander an und bestreiten Rennen sowie Spaß-Events. Zum Beispiel müsst ihr dem gegnerischen Team die Flagge rauben oder die Feinde mit einem Virus infizieren. Serienkenner wissen, das gab es schon im Vorgänger. Neben privaten Abenteuern, lassen sich auch gewertete und ungewertete Team-Abenteuer bestreiten.

Der Ton macht die Musik – oder auch nicht

Forza Horizon 4 bietet also mehr Betätigungsfelder und eine abwechslungsreichere Spielwelt denn je, doch wie viel Fahrspaß bringen die insgesamt 450 Boliden? Die Fahrphysik tendiert wie gewohnt stark in Richtung Arcade und passt so perfekt zu diesem Open-World-Racer. Zumal abhängig vom fahrbaren Untersatz deutliche Unterschiede zu erkennen sind, etwa zwischen einem Lamborghini Centenario und einem Ford F-150 Raptor. So bereitet es immer wieder Freude, neue Autos auszuprobieren. Der Fuhrpark lässt ohnehin keine Wünsche offen und bietet nahezu alles an Marken und Gattungen, was das Herz begehrt. Aber nur fast, denn die Elektroautos von Tesla haben wir ebenso vergeblich in der Auswahlliste gesucht, wie Formel-Boliden. Das hat uns aber weitaus weniger gestört, als die Tatsache, dass die Motorensounds nicht originalgetreu sind. Ob Truck, Oldtimer oder Supersportwagen, die Fahrzeuge klingen mehr oder minder gleich, nämlich wie ein moderner Sportwagen. Auch wenn es sich bei Forza Horizon 4 "nur" um einen Arcade-Racer handelt und nicht um ein simulationsartiges Rennspiel wie Forza Motorsport 7, sollten sich die Entwickler die Mühe machen, Oldtimern, Trucks, Muscle Cars oder einem Hybridautos wie dem BMW i8 zumindest einen einigermaßen authentischen Sound zu verpassen, da sonst die Atmosphäre darunter leidet. Auch ein unzureichendes Schadensmodell lässt Luft aus der Atmosphäre-Blase, doch daran müssen wir uns heutzutage ja leider schon gewöhnen. Dass nach einem heftigen Crash bestenfalls mal ein Außenspiegel wegfällt, der Lack aber oft nur Kratzspuren und minimale Dellen aufweist, ist schade, aber unsererseits eher verschmerzbar als die zu monotonen Motorensounds.

PC Spiele im Test

Forza Horizon 4 – Keine Überraschung

Forza Horizon 4 bietet letztlich nicht weniger, aber auch nicht mehr, als das was man erwarten durfte. Die Events bringen viel Spaß und gute Laune, die Spielwelt hält Events sowie Betätigungen für zig Spielstunden bereit, dazu sorgt das Jahreszeiten-Feature für Abwechslung. Playground Games ist kein Risiko eingegangen, sondern hat das bewährte und beliebte Grundgerüst mit neuer Ausstattung erweitert und andere Teile sinnvoll getunt.Wer die drei Vorgänger gespielt hatte, könnte allerdings vom typischen Festival-Charakter gesättigt sein, der sich seit Start der Serie kaum verändert hat, zumal die Musik-Festivals deutlich besser in Szene gesetzt werden hätten können. Apropos Musik: Gerade für Freunde der elektronischen Musik sind diesmal weniger Ohrwürmer dabei, als in den beiden letzten Teilen. Vor allem so eine zum Mitwippen zwingende Nummer wie Liberate von Eric Prydz aus Forza Horizon 2 fehlt diesmal. Doch über Musikgeschmack lässt sich am Allerwenigsten streiten.

Fazit

Forza Horizon ist sichelrich noch der Inbegriff des Fun-Racers, das ändert sich auch bei Teil 4 nicht. Mit einem BMW i8 über das Umland von Edinburgh zu brettern, dabei von cooler Mucke zum Fußwippen animiert zu werden und zwischendurch nen Spruch aus dem Radio zu hören, sowas macht einfach riesigen Spaß! Dinge wie der Hauskauf und das Einkleiden seines Avatar sind sicher sinnvolle Neuerungen, doch nichts, was einen allzu lange vom Fahren abhalten würde. Dass selbst Oldtimer oder Trucks klingen wie ein Sportwagen aus Zuffenhausen hat allerdings gestört. Außerdem nutzt sich das Festival-Konzept mit den mäßigen Cutscenes immer mehr ab. Hier sollte nachgebessert werden.


Anno 1800 im Preview

Zusammenfassung: Frisch zur Gamescome 2018 konnten ausgesuchte Journalisten einen näheren Blick auf Anno 1800 werfen. Zurück zu den wurzeln der Serie und doch viele spannende Neuerungen ist. Noch etwa ein halbes Jahr müssen sich Fans des Klassikers gedulden, aber so wird schon einmal das große Potential angedeutet.

Nachdem sich die Entwickler von Blue Byte in den letzten beiden Teilen der Anno-Reihe in die Zukunft gewagt und dabei auch viele neue Spiel­elemente ausprobiert haben, geht es nun endlich zurück zu den Wurzeln. Mit Anno 1800 wählten die Macher dabei die wirklich spannende Zeit der industriellen Revolution. Eine Zeit, in der immer mehr Menschen in Fabriken statt auf den Feldern ihr Geld verdienten, als die Klasse der Arbeiterschaft entstand und dampfgetriebene Ungetüme zu Wasser und auf der Schiene immer mehr das Bild beherrschten.

PC Spiele im Test - Anno 1800

Inhaltsverzeichnis

Stadtaufbau & Wirtschaft

Zur Einstimmung auf unsere Anspielsession sprachen die Entwickler zunächst in einer Präsentation über ihre Ambitionen, Ziele und die Kernelemente des Projekts. Brand Manager Marcel Hatam erklärte, dass Anno seit nunmehr zwanzig Jahren aus drei wichtigen Säulen besteht. Auf der einen Seite ist es eine Städtebau-Simulation, in der ihr etwas aufbaut und euch um die Belange eurer Einwohner kümmert. Auf der anderen Seite ist es auch eine Wirtschaftssimulation, in der ihr eine effiziente Wirtschaft aufbauen müsst, damit euer Reich funktioniert. Die dritte Säule bilden dann die auswärtigen Aktionen, bestehend aus Entdeckung, Diplomatie, Handel und natürlich kriegerischen Auseinandersetzungen. Das 19. Jahrhundert ist der Start in das industrielle Zeitalter, in dem immer mehr Menschen in Fabriken arbeiten statt auf den Feldern.

Auf ein Dreigespann setzen die Entwickler von Blue Byte auch bei den zur Verfügung stehenden Spielmodi, denn beim Vorgänger Anno 2205 wurde der Mangel an unterschiedlichen Wegen, das Spiel zu spielen, kritisiert. Anno 1800 verfügt daher erstens über einen Sandbox-Modus, der sich umfangreich an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Zweitens wird es eine Story-Kampagne geben, über die das Team bisher aber noch nicht wirklich etwas verraten wollte. Als dritte Option wird es von Anfang an einen klassischen Mehrspieler-­Modus geben.

Anno 1800 spielen

Doch nicht nur die Kritik an mangelnden Spielmodi im letzten Teil der Reihe haben sich die Entwickler zu Herzen genommen. Das Feedback der Fans war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit am Spiel. So fiel auch die Wahl auf das Zeitalter der industriellen Revolution, weil dieser Zeitraum sehr häufig von Spielern gefordert wurde. Um die Community optimal einzubinden, wurde das Spiel bereits auf der Gamescom 2017 angekündigt und mit der Anno Union eine Plattform geschaffen, auf der sich die Fans aktiv in die Entwicklung einbringen können. So wurden bereits über zehntausend Kommentare mit konstruktiven Ideen abgegeben. Zusammen mit den Spielern wurden der KI-Gegner Gasparov, eine Architektur-Messe während der Weltausstellung, eine eigene Insel und ein Schiffsdesign ins Spiel gebracht.

So beginnt Ihr – Der Start von Anno 1800

Als wir endlich selbst Hand anlegen dürfen, beginnen wir klassisch mit einer leeren Insel, einem Kontor und einem Schiff. Unsere Insel bietet reichlich Platz und einige grundlegende Rohstoffe – beste Voraussetzungen also, um unser neues Reich zu starten. Noch bevor wir überhaupt angefangen haben, fühlen wir uns sofort wieder wie zu Hause und das Versprechen der Rückkehr zu den Wurzeln ist spürbar. Anno-Veteranen werden sich umgehend zurechtfinden. Klassisch beginnt dann auch unser Aufbau. Wir errichten einen Marktplatz, verbinden diesen durch einem Feldweg mit dem Hafen und errichten die ersten Häuser für die unterste Bevölkerungsschicht, die Farmer. Mit dem individuellen Anlegen der Felder um das Farmhaus gestalten wir unsere Siedlung nach unseren Vorstellungen.

PC Spieletipps Anno 1800

Am Hafen bauen wir als Nächstes eine Fischerhütte, die sich später auch in die umfangreich ausbaubaren Hafenanlagen integrieren lässt. Nachdem die grundlegende Nahrungsversorgung für unsere Einwohner sichergestellt ist, kümmern wir uns darum, dass uns das Baumaterial nicht ausgeht. Hier begegnet uns bereits die erste zweistufige Produktionskette. Den Holzfäller errichten wir mit ausreichend Platz um seine Hütte, damit er Wald zum Schlagen hat. Außerdem müssen wir ihn mit dem Straßennetz verbinden, denn Waren werden wieder richtig simuliert und von Karren zu ihrem Bestimmungsort transportiert. Damit aus den geschlagenen Bäumen jedoch Baumaterial wird, errichten wir zusätzlich ein Sägewerk zur Verarbeitung des Holzes.

Als erstes Luxusgut verlangen unsere Einwohner nach Schnaps. Um diese Nachfrage zu befriedigen, bauen wir zunächst eine Kartoffelfarm. Wie im Vorgänger platzieren wir zunächst ein Hauptgebäude und ordnen die Felder dann manuell drumherum an. Auf diese Weise können wir selbst bestimmen, wie wir den zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen. Natürlich benötigen wir jetzt noch eine Destillerie, um aus den Erdfrüchten leckeren Schnaps zu gewinnen. Nachdem wir auch noch eine Textilindustrie aufgebaut sowie eine Feuerwehr und eine Kneipe errichtet haben, sind die ersten Bürger zum Aufstieg in die nächste Zivilisationsstufe bereit.

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Die neue Klassengesellschaft

Mit einem entsprechenden Klick auf ein Wohngebäude werden die darin lebenden Farmer nun zu Arbeitern. So weit, so bekannt. Allerdings begegnet uns hier auch schon eines der größeren neuen Features von Anno 1800. Die Arbeitskraft von Einwohnern gilt nicht mehr allgemein über alle Bevölkerungsschichten hinweg. Stattdessen hat jede der fünf Zivilisationsstufen auch eine eigene Vorstellung davon, wo sie als Arbeitskraft infrage kommen. Die feinen Herren aus der Oberschicht machen sich schließlich nicht die Hände auf einer Farm schmutzig. Das ist ein spannendes System, das dafür sorgt, dass man nicht einfach alle Einwohner so hoch aufsteigen lässt wie möglich. Stattdessen müsst Die Arbeiterschicht arbeitet vor allem in Minen und dreckigen Fabriken. Die Luftverschmutzung wirkt sich negativ auf die Stimmung aus. Die Arbeiterschicht arbeitet vor allem in Minen und dreckigen Fabriken. Die Luftverschmutzung wirkt sich negativ auf die Stimmung aus.

 

Apropos Nachschub. Das Transportsystem der Waren sieht auf den ersten Blick zwar aus, wie man es von Anno 1404 kennt, im Detail funktioniert es jedoch ein wenig anders. Die Karren starten nun nicht mehr von Hafen und Lagerhäusern aus, sondern beginnen ihre Liefertour direkt am Herstellungsbetrieb. Die Ausbaustufe der Lagerhäuser hat daher keinen Einfluss mehr darauf, wie viele Karren zur Verfügung stehen. Stattdessen bestimmt sie, wie viel Ausladeplätze am jeweiligen Lager vorhanden sind. So sieht man auf den ersten Blick, wenn es zu einem Engpass kommt, weil die Karren, die etwas entladen wollen, sich vor dem Lager stauen.

Ein weiteres interessantes Detail ist, dass die Qualität der Straßen nicht mehr die Geschwindigkeit der Lieferkarren beeinflusst. Stattdessen erhöht sich die Reichweite der Lieferanten, wenn ihr zum Beispiel vom Feldweg zur gepflasterten Straße aufrüstet. Je besser die Straßen, umso weiter können Lagerhäuser also von den Betrieben entfernt sein.

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Interessante Details zum Gameplay

Mit Erreichen der Arbeiterstufe ziehen auch die ersten Formen von Schwerindustrie in eure Stadt ein. Für die weitere Entwicklung unseres Reiches benötigen wir Stahl. Also errichten wir Erz- und Kohlemine, einen Hochofen und ein Stahlwerk. Diese Gebäude wirken sich allerdings negativ auf die Luftqualität aus. Das hat zum einen Auswirkungen auf die Stimmung eurer Einwohner und beeinflusst zum anderen die Attraktivitätswertung eurer Stadt negativ. Im 19. Jahrhundert ist der Tourismus nämlich bereits eine aufstrebende Industrie. In den sechs Kategorien Kultur, Natur, Feierlichkeiten, Anstößigkeit, Verschmutzung und Instabilität wird festgelegt, wie attraktiv eure Stadt für fremde Besucher ist. Erreicht eine Expedition ihr Ziel, werden die Ereignisse in einer kleinen Geschichte mit Entscheidungen erzählt.

Um den negativen Auswirkungen der Industrie entgegenzuwirken, errichtet ihr unter anderem einen Zoo. Dieser kann mit modularen Gehegen selbst gestaltet und mit Tieren bestückt werden. Die ausgestellten Kreaturen gibt es mit unterschiedlichen Seltenheitswerten, was Einfluss auf die Zahl der angelockten Touristen hat. Ein pinkfarbener Delfin aus dem Amazonas ruft deutlich mehr Begeisterung hervor als ein einfacher Hirsch aus dem Wald. Als zweites Kulturgebäude stellten uns die Entwickler außerdem das Museum vor. Das funktioniert nach dem gleichen modularen Prinzip, allerdings stellt ihr hier keine lebenden Tiere aus, sondern zum Beispiel archäologische Artefakte und Skelette längst ausgestorbener Tiere.

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Ausstellungsstücke für Zoo und Museum werden mithilfe eines weiteres neuen Features erlangt – die Expeditionen. Einer eurer Kapitäne kommt immer wieder mit Vorschlägen für vielversprechende Erkundungsmissionen auf euch zu. Es wird verschiedene Arten von Expeditionen geben, die jeweils unterschiedliche Belohnungen versprechen. Bevor wir ein Team auf die gefährliche Reise schicken, statten wir ein Schiff mit allem Nötigen aus. Wir weisen einen erfahrenen Kapitän zu, laden Spezialisten für Diplomatie und Heilung ein und verladen Proviant sowie Kanonen. Was ihr auf einer Reise benötigt, hängt stets von den zu erwartenden Gefahren ab. Mit einer gut abgestimmten Ladung erhöht ihr die Moral der Crew, was die Erfolgschancen der Expedition steigert.

Nachdem ihr euer Schiff auf die Reise geschickt habt, könnt ihr den Fortgang der Expedition auf der Weltkarte verfolgen. Hier bekommt ihr später übrigens auch Zugang zur zweiten Spielwelt in Südamerika. Ähnlich dem Orient in Anno 1404 baut ihr dort eigene Siedlungen, die eure Hauptwelt mit exotischen Waren versorgen. Viel mehr Details wollten uns die Entwickler dazu noch nicht verraten. Sie versprachen uns aber, dass der Wechsel zwischen diesen Sessions nahtloser funktionieren soll als noch im Vorgänger. Unsere Expedition erreicht stattdessen ihr Ziel und wir stehen vor schwierigen Entscheidungen. Die Forschungsreisen erzählen nämlich stets eigene kleine Geschichte, die sich im Stile eines klassischen Abenteuerbuches entwickelt. Unser Umgang mit den Situationen, auf die unsere Crew trifft, bestimmt deren Schicksal und die potenzielle Beute.

Baue eine Stadt und…

Zurück auf unserer Insel stoßen wir allmählich an die Grenzen der Anspieldemo. Wir können uns trotzdem schon einmal ausmalen, wie wir die Insel weiterentwickeln würden. Dazu nutzen wir den neuen Blueprint-Modus. In diesem können Gebäude als durchsichtiges Modell schon einmal in der Die durchsichtig scheinenden Wohnhäuser rechts unten sind im Blueprint-Modus errichtet.

PC Game Anno 1800

Spielwelt platziert werden, auch wenn man die benötigten Rohstoffe noch gar nicht hat. So lassen sich ganze Stadtteile planen, um zum Beispiel große Bauten zu integrieren, zu denen man eigentlich noch gar keinen Zugang hat. Ein schickes Spielzeug für alle Schönbauer, die eine perfekte Insel errichten wollen.

Mit diesen neuen Features und anderen Neuerungen, die wir jetzt noch nicht gesehen haben, wie die Südamerika-Karte oder das Eisenbahn-System, haben die Entwickler von Blue Byte viele sehr gute Ideen in das bekannte Rezept von Anno integriert. Und doch ist Anno 1800 ein wohltuender Schritt zurück zu den Wurzeln der Serie, nachdem der Vorgänger doch einiges ganz anders gemacht hat, was nicht von allen Fans gut aufgenommen wurde. Mit der Verschiebung der Veröffentlichung auf den 26. Februar 2019 haben sich die Entwickler auch die nötige Zeit genommen, um an noch bestehenden Mängeln zu arbeiten. So fehlte uns zum Beispiel noch ein wenig das Feedback bei den Produktionsbetrieben. Aber man versicherte uns, dass das Interface noch nicht final ist. Der bisherige Gesamteindruck ist aber schon hervorragend.

Aufbauspiele - Anno 1800

Fazit

Nachdem wir einige Stunden mit Anno 1800 verbringen konnten, ist die Vorfreude auf die Fortsetzung um einiges gestiegen. Der Vorgänger konnte nur bedingt gefallen, weil er doch recht stark von der Anno-Formel abgewichen ist. Mit Anno 1800 fühlt man sich gleich wieder zu Hause. Super ist auch, wie es den Entwicklern gelungen ist, in das bekannte Schema einige wirklich spannende und weitreichende Neuerungen einzubauen. Man bekommt gleuch Lust weiter zu spielen, um die Insel zu verfeinern und auszubauen. Bis zum Release hat das Team aber auch noch einiges zu tun. Einige Features fehlen noch oder sind unvollständig. Besonders das fehlende Feedback über Produktion und Synergien zwischen den Betrieben gehört noch verbessert.


Resident Evil 2 im Preview

Zusammenfassung: Resident Evil 2 im Preview! Das Remake des zweiten Teils führt uns zurück nach Raccoon City – alle Infos und ein Video zum Grusel-Klassiker jetzt in unserer Vorschau. Eines der besten Horror Games für PC, Playstation und Xbox One.

Noch treten die Untoten aber nicht offen zutage. Als die Eröffnungs-Zwischensequenz, die deutlich besser inszeniert und weniger blass daherkommt als im Original, ihr Ende findet und wir die Kontrolle über den jungen Leon S. Kennedy übernehmen, merken wir aber schnell: Auch, wenn vieles aus dem ersten Teil bekannt ist, haben die Entwickler von Capcom doch ganz gehörig aufgeräumt und einige Verbesserungen eingebaut!

Horror-Games für PC, Playstation und Xbox One

Inhaltsverzeichnis

  1. Modernste Grafik-Technik
  2. Der Tod lauert hinter dir
  3. Weitere Verbesserungen
  4. Die Storyline von Resident Evil 2
  5. Veränderungen zum 1.Teil
  6. Altes und Neues
  7. Video
  8. Fazit zu Resident Evild 2

Modernste Grafik-Technik

Da ist zuallererst freilich die Technik. Vorbei sind die Zeiten vorgerenderter Hintergründe und echten 3D-Arealen gewichen – wie man es seit Resident Evil 4 gewohnt ist. Und die Neuauflage von Raccoon City sieht gut aus! Klar, meistens sind wir im Dunkeln unterwegs und ein The Last of Us Part 2 ist Resident Evil 2 nicht. Aber die Animationen unseres Helden, das Spiel von Licht und Schatten, die knackigen Texturen und vieles mehr sind ebenso wie die entstellten Zombies, denen wir im Verlauf der Demo natürlich über den Weg laufen, wirklich schrecklich schön. Wir gehen davon aus, dass unter der Haube des Spiels derselbe Engine-Motor schnurrt wie bei Resident Evil 7, denn die beiden Horror-Abenteuer sehen einander ziemlich ähnlich.

PC Games Previews

Der Tod lauert hinter dir

Mit der 3D-Grafik einher geht auch eine neue Kameraperspektive, und die unterscheidet sich vom aktuellsten nummerierten Ableger der Serie. Anstatt die Umgebung aus der Ego-Perspektive zu erforschen, gucken wir Leon über die Schulter – so, wie es zwischen Resident Evil 4 und Resident Evil 6 der Standard war und so, wie es das eingestellte Fan-Remake des Spiels vormachte, welches aufgrund seines Erfolges bei den Fans überhaupt erst zur Entwicklung der offiziellen Neuauflage führte. Das Bewegungsmuster entspricht dann auch dem, was man aus den Vorgänger (beziehungsweise Nachfolgern – verwirrend!) gewohnt ist. Wir steuern Leon mit dem linken Analogstick (beim Anspielen stand uns die PS4-Fassung zur Verfügung), mit dem rechten sehen wir uns um. Mit dem linken Schulterknopf ziehen wir unsere Waffe und schießen mit dem rechten. Weiterhin haben wir die Möglichkeit, mit dem Messer auf Gegner loszugehen und in brenzligen Situationen eine 180-Grad-Wende zu tätigen.

Weitere Verbesserungen

Wie in den letzten paar Ablegern üblich, können wir nun zudem gleichzeitig (langsam) laufen und schießen und müssen nicht wie in Resident Evil 4 und Resident Evil 5 dafür stehenbleiben – Heureka! Es ist dies nicht die einzige Quality-of-Life-Anpassung. Zwar sichern wir etwa unseren Spielstand weiterhin an Schreibmaschinen, allerdings ist die Anzahl der Speichervorgänge nicht mehr durch die Menge an aufgesammelten Farbbändern beschränkt – außer, man will das. Ein alternativer Hardcore- beziehungsweise Classic-Modus, in dem ohne Farbbänder nichts geht, wird nämlich ebenfalls auswählbar sein.

Im Großen und Ganzen übernommen wurde das Inventar-System des Originals, in dem wir unsere Gegenstände in stark beschränkten Slots ablegen. Alles, was mengenmäßig darüber hinausgeht, wandert in eine Aufbewahrungskiste in der Nähe von Speicher-Schreibmaschinen. Allerdings müssen wir zum Verwalten der mitgetragenen Gegenstände nicht mehr extra ins Menü gehen, sondern lediglich einen Knopf betätigen, um unsere Items aufzurufen. Ganz dem Geiste des Originals entsprechend und abweichend von dem, was man aus den Vorgängern beziehungsweise Nachfolgern kennt (wir sagen doch, es ist verwirrend!) – inklusive Teil sieben -, wird dabei das Spielgeschehen jedoch komplett eingefroren.

Horror Games - Resident Evil 2 Remake

Die Storyline von Resident Evil 2

Während wir uns heilen, Gegenstände kombinieren oder die Waffe wechseln, müssen wir uns also keine Sorgen machen, von unappetitlichen Untoten angeknabbert zu werden. Eine weitere kleine, aber feine Anpassung bezüglich des Inventars: Waffen und Munition müssen nicht mehr extra kombiniert werden, wir laden unsere Wummen einfach jederzeit auf Knopfdruck nach.

So weit, so gut. Bleibt aber noch die brennende Frage, welche sich wohl alle Kenner des Originals stellen: Was ist mit Claire? Wir können beruhigen: Auch, wenn Leon in den bisherigen Trailern und in der Demo zum Spiel die Hauptrolle einnimmt, wird es möglich sein, alternativ das Spiel mit Claire Redfield zu erleben, wohl wie im Original inklusive leicht unterschiedlicher Levelwege und angepasster Handlung. Genaue Details zu Claires Auftritt wollte man uns aber nicht verraten. Gut möglich also, dass uns hier noch eine Überraschung erwartet und sich die beiden Kampagnen noch deutlich stärker unterscheiden als im Original! Ach, und übrigens: Sollten wir nach dem Abschuss des Spiels nicht auch wieder den Tofu-Modus freischalten, rebellieren wir.

Shooter-Horror-Game

Veränderungen zum 1.Teil

Wir haben ja schon erwähnt, dass Resident Evil 2 in der Neuauflage deutlich weniger käsig wirkt als anno dazumal. Dieser Eindruck setzte sich auch beim Spielen der Demo fort und ist nicht zuletzt auf die neuen, wirklich sehr guten englischen Synchronsprecher zurückzuführen. Das kommt dem langsamen Horror zugute, den das Spiel vermittelt. Zwar stellten sich uns mehr Zombies in den Weg als im Original, als wir unseren Weg durch die Polizeistation suchten. Eine Ballerorgie ist Resident Evil 2 deswegen aber keineswegs. Gegner sind sehr bewusst platziert und ein effektiver Jump Scare jagt den nächsten. Wir sind auch froh, dass Capcom nicht den Weg der größtmöglichen Zielgruppe geht und das Spiel durchaus anspruchsvoll zu werden scheint. Die Gegner halten ordentlich was aus, wenn wir nicht gezielt gegen ihre Köpfe vorgehen und Munition sowie Erste-Hilfe-Sprays müssen dem bisherigen Eindruck nach wieder einmal weise rationiert werden. So muss das!

Altes und Neues

Weiterhin wunderbar dämlich ist Resident Evil 2, was die Rätsel angeht. Da müssen in einem Polizeiquartier drei antike Medaillons an Statuen mittels simpler Rätsel aus ihren Sockeln gelöst werden, um sie anschließend in eine zentrale Statue einzufügen und einen geheimen Gang zu öffnen – logisch! Aber so kennt man und so liebt man es, und die Tatsache, dass die Entwickler an dieser Tatsache nicht rütteln, zeigt, wie geschickt sie die Balance zwischen notwendigen Neuerungen und althergebrachten Qualitäten wahren.

Überhaupt ist es für Kenner des Originals besonders spannend, zu sehen, wo sich das Remake an das ursprüngliche Skript hält und wo nicht. Schon in der Demo gab es mehrere Momente, wo wir dachten, wir wüssten, was uns erwartet, nur, um dann kalt erwischt zu werden. Toll! An der ursprünglichen Grundgeschichte dürfte sich wohl nichts ändern – wir erleben die Auswirkungen des T-Virus-Ausbruchs auf die Stadt Raccoon City mit -, sie wird aber bestimmt, wie es auch schon beim Remake des ersten Resident Evil der Fall war, an allen Ecken und Enden erweitert und kommt natürlich massiv besser präsentiert daher.

Video

Fazit zu Resident Evil 2

Das Horrorspiel ist auf jeden Fall ein großer Sprung nach – und Verpflichtung zugleich. Capcom sollte sich mit einem ebenso hochwertigen Remake von Resident Evil 3: Nemesis an diese sehr vielversprechende Neuauflage anschließen! Bis dahin freuen wir uns aber erst einmal darauf, nach so langer Zeit endlich die Straßen von Raccoon City in allerschönstem Glanz zu erleben – auch wen man sich noch etwas gedulden muss! Auf den 25. Januar 2019 ist der Release terminiert. Horror-Fans auf PC, PS4 und Xbox One streichen sich diesen Tag blutrot in ihrem Kalender an.

Wer wird Millionär?

Warhammer 40K: Inquisitor – Martyr

Bis das langersehnte Action-Rollenspiel Warhammer 40K: Inquisitor – Martyr nun endlich in den Regalen erscheint, wird es noch länger dauern als bisher gedacht. Wie das Entwicklerstudio NeocoreGames bekannt gegeben hat, verschiebt sich der Release auf den 5. Juni 2018. Grund hierfür sind einige nicht näher genannte Technikprobleme. Der Meldung nach sitzt das Team rund um die Uhr am Game um die letzten technischen Hürden zu meistern.

 

Ursprünglich hatte NeocoreGames den 11. Mai 2018 als Release-Termin für das Action-Rollenspiel Warhammer 40K: Inquisitor – Martyr bekannt gegeben.doch nun war NeocoreGames dazu gezwungen, den Release von Warhammer 40K: Inquisitor – Martyr auf den 5. Juni 2018 zu verschieben. Dem Team sei diese weitere Verzögerung sehr unangenehm, doch ein möglichst optimale Spielerfahrung stehe für sie an erster Stelle. Daher werde man alles daran setzen, um das Spiel zum neuen Termin fertigzustellen – zur Not mit 90-Stunden-Wochen oder mehr. Zudem werde es zuvor noch ein großes Beta-Update für die Steam-Version geben, das am 21. Mai erscheinen soll. Weitere Details diesbezüglich stehen allerdings derzeit noch nicht fest.

 

Wer wird Millionär?

Online Poker spielen oder ein Lotto Los kaufen?

Während der letzten 15 Jahre hat das Pokerspiel eine enorme Zunahme der Popularität auf der ganzen Welt erfahren, hauptsächlich aufgrund der Fernsehberichterstattung über große Turniere. Durch den Einsatz sogenannter "Hole Cams" konnten die Zuschauer die Karten der Spieler sehen, was das Zuschauen wesentlich unterhaltsamer macht. Gleichzeitig ist das Spiel für die Allgemeinheit zugänglicher geworden, da Online-Pokerräume Millionen von Spielern aus allen möglichen Ländern zum Pokern zusammen bringen.

Online zu pokern ist äußerst bequem, und sogar das Spielen auf Ihrem Mobiltelefon ist seit Jahren verfügbar. Der Nachteil dieses Online-Poker-Trends ist die Tatsache, dass Spieler jetzt in der Lage sind, in relativ kurzer Zeit eine enorme Menge an Händen zu spielen. Das Spiel an mehreren Tischen ist sehr verbreitet und die Rate der pro Stunde gespielten Hände ist online viel höher. Das hat dazu geführt, dass das durchschnittliche Können der Spieler viel höher ist als früher. Es ist eine Tatsache, dass es heutzutage viel schwerer ist, das Spiel zu schlagen als noch vor zehn Jahren.

Poker macht also großen Spaß, aber es ist schwierig, daraus Geld zu machen. Aber was ist mit dem Lotto?

Nun, jeder kann Zahlen auswählen und ein Lotterielos kaufen. Keine besonderen Fähigkeiten sind hierfür notwendig. Ok, man kann Statistiken über häufiger oder weniger häufig gezogene Zahlen verwenden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Gewinnzahlen auszuwählen. Sie können Ihre eigenen persönlichen "Glückszahlen", Geburtsdaten von Angehörigen usw. verwenden. Ich kenne sogar jemanden, der Woche für Woche Fremde auf der Straße nach ihrem Geburtsdatum fragt, diese aufschreibt und die Daten dann auf seinem Lottoschein verwendet.

Egal, was manche Leute Ihnen sagen mögen, es gibt keine wissenschaftliche Strategie. Jede Zahlenkombination hat, mathematisch gesprochen, die gleiche Wahrscheinlichkeit wie jede andere. Der einzige Weg, Ihre mathematischen Chancen zu erhöhen, besteht darin, zu warten, bis der Jackpot hoch ist. Das kann die Chancen nicht ändern, aber zumindest ist dann die Auszahlung höher, wenn Sie gewinnen sollten.

Ziehen Sie auch in Erwägung, einem neuen Trend zu folgen: Webseiten wie http://www.onlinelotto365.com/de zu nutzen, um Lose für internationale Lotterien zu erhalten. Für diese Jackpots können Sie kein Los in Ihren Lotto-Laden kaufen, aber online können Sie aus mehr als 30 Jackpots wählen, die größer sind als das, was Ihnen in Deutschland zur Verfügung steht. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Geld immer für eine Lotterie zu verwenden, die einen ansehnlichen Jackpot bietet. Das ist eine clevere Art, Lotto zu spielen und der einzige Weg, um Ihre Chancen zu verbessern.

Wer wird Millionär?