Doom Preview

Tja, was ist über das neue Doom zu sagen? So viel weiß man noch gar nicht über den 4.Teil der Klassiker-Reihe. Bekannt ist, dass man sich als Marine auf einer Forschungsstation auf dem Mars befindet und dort schon bald ums Überleben kämpft. Zahlreiche Dämonen wie Revenants, Hellknights und Mancubi wollen dir ans Leder. Im Laufe des Spiels steigen natürlich die Anforderungen – noch mehr und noch größere Gegner warten auf dich. Deine Waffen: Schrotflinte, Chain Gun, Plasmagewehr und BFG.

Ist damit Alles gesagt? Im Grunde ist das Prinzip aus den 3 vorherigen Teilen schon bekannt. Allerdings würde das dem 4.Teil nicht gerecht, denn der ist prima gelungen, mit tollen Grafiken, richtig schicken Animationen und natürlich, wie reden hier über Doom, echtem Nervenkitzel.

Echte Frohnaturen bei Doom 4

Wie genau die Story von Doom anfängt, ist noch nicht genau bekannt. Auf jeden Fall wird, warum auch immer, das Tor zur Hölle geöffnet. Schon bald ergießen sich allerlei Kreaturen auf den roten Planeten und morden alles, was nicht schnell genug flüchten konnte. Und Opfer gibt es in der Forschungsstation mehr als genug.

Und jetzt kommst du ins Spiel. Statt wie in den vorherigen Teilen die Dämonen nur mit Blei, Schrot oder Plasma in Stücke zu hauen, darfst du dich jetzt auch im Nahkampf versuchen. Immer dann, wenn ein Gegner ausreichend geschwächt ist (signalisiert durch einen roten oder blauen Schein um ihn herum), kannst du jetzt hautnah mal guten Tag sagen.

Ein Druck auf die Nahkampftaste, und eine Vielzahl an unterschiedlichen Finishern steht dir zur Verfügung. Da werden Dämonen die Beine ausgerissen, Unterkiefer geknackt, Köpfe zerplatzen unter deinen tritten – fast wie bei Game of Thrones. Besonderes Highlight: Herz rausreißen und anschließend dem ehemaligen Besitzer zum Kosten in den hässlichen Mund stopfen – Voila, es ist angerichtet.

Schon wieder neue Gegner - Doom 4

Zugegeben, beim ersten Mal sieht das Ganze recht eindrucksvoll und Splatter-mässig aus, doch wird hier die Gewaltspirale nicht überdreht? Nach 30 geknackten Kiefern und 50 zerteilten Dämonen geht der Thrill einfach verloren. Man ist ja schon einiges gewohnt, hier wird noch mal eins draufgesetzt. Wer´s mag – bitte.

Schon bei der E3-Vorführung wurde jedoch deutlich: Statt wie der Vorgänger weitesgehend auf Horror-Effekte zu setzen, wird der neue 4.Teil wieder ein geiles Run & Gun Spiel wie man es schon aus den ersten beiden Teilen kennt. Die dunklen Szenen wurden eindeutig reduziert und so gab es immer genug Licht, um jeden Feind sofort zu erspähen. Sicher geht etwas von der düsteren Szenarik verloren, auf der anderen Seite bekommt man was von der schicken Optik mit. Okay, eine Forschungsanlagen auf dem Mars gehört nicht zu den Orten, die mit aufregenden Landschaften glänzen, aber schön anzusehen sind die Metallstege, Rohre, und Gänge allemal. Auch die Waffen in den Händen des Marines wirken extrem plastisch und machen die Mars-Mission eindeutig realistischer.

Thrill und Nervenkitzel sind mit Doom 4 garantiert. Es darf sich also auf den Release gefreut werden. Mehr zum Klassiker dann im nächsten Teil…

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Doom Preview
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Doom ist eigentlich eine Spiele-Klassiker. Das Shooter-game geht jetzt in die 4.Runde und deshalb gönnen wir uns einen Preview.
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