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Dishonored 2

2012 war das Action PC Game Dishonored ein voller Erfolg für das Entwicklerstudio Arkane. Vor allem die Mischung aus übernatürlicher Schleich-Action, verschiedenen Herangehensweisen und dem außergewöhnlichen Stil kamen so gut an, dass Bethesda grünes Licht für eine Fortsetzung gab. Mit Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske kommt nun der 2.Teil raus…

Einige Dinge sind schon aus dem ersten Teil bekannt. Arkane hält an der bewährten Mechanik fest und gibt dem Spieler wieder eine ganze Reihe an Fähigkeiten an die Hand, wenn sie zuvor die nötigen Knochenartefakte oder magische Runen gefunden haben. Ob Nachtsicht oder das Verlangsamen der Zeit, aber auch neue Features wie der Shadow Walk, mit dem man sich zumindest als Emily kurzzeitig in eine Kreatur verwandelt, die nahezu unsichtbar durch die Gegend krabbelt – es gibt ein paar wirklich gute Hilfen, die dir bei den Aufgaben helfen.

Spieltipps - Dishonored 2

Im Mittelpunkt steht aber erneut die Möglichkeit, sich in einem begrenzten Radius an eine bestimmte Stelle zu teleportieren und dadurch z.B. Wachen elegant zu umgehen. Alternativ schleicht man sich von hinten an und schickt Gegner entweder mit einem Würgegriff oder einem Betäubungspfeil auf die Bretter. Wer auf die tödliche Alternative setzt, kann neben der scharfen Klinge auch wieder einige aufregende Knarren im Arsenal finden. Der Fokus besteht aber weniger im Hinmetzeln mit automatischen Waffen, denn Munition ist eher Mangelware. Ansonsten kommt es auf Geschick, Schnelligkeit und gute Übersicht an. Viele Angriffe lassen sich durch gutes Timing mit der Klinge parieren, aber ist man umzingelt, stößt man auch mit dem Blocken an seine Grenzen – vor allem, wenn die Widersacher von Schusswaffen Gebrauch machen.

PC Games im Preview

Die Mission, die du sowohl mit Corvo, dem Protagonisten des ersten Teils, als auch mit Emily Kaldwin absolvieren kannst, führt nach einer kleinen Gondelfahrt in das spektakuläre Maschinenhaus des Großerfinders Kirin Jindosh. Und dieser etwas verrückte Herr macht seinem Ruf alle Ehre: Er ist nicht nur der Vater der so genannten Clockwork Soldiers – stylische Roboter mit einer künstlichen Intelligenz, die als moderne Wachhunde eingesetzt werden und sich im Kampf als zähe sowie agile Gegner heruasstellen. Auch sein Maschinenhaus ist ein architektonisches Meisterwerk, denn die Räume des prunkvollen Anwesens lassen sich mit der Hilfe von mechanischen Konstruktionen verschieben und völlig umgestalten.

Das sieht nicht nur unglaublich cool aus, wenn man dem Hebel betätigt und sich der spektakuläre Umbau direkt vor den eigenen Augen abspielt – Marvel´s Dr.Strange lässt grüßen. Es stellt gleichzeitig auch den Orientierungssinn auf eine harte Probe, wenn man sich innerhalb dieses Irrgartens auf die Suche nach einem geheimen Labor und einer Geisel begibt. Dazu gesellen sich mitunter schwer bewaffnete Wachen, maschinelle Aufpasser und die bereits aus den Vorgängern bekannte Lichtfallen sowie weitere Gefahren. Allerdings eröffnen sich während der Erkundung viele alternative Wege, Konflikten aus dem Weg zu gehen oder Fallen zu entschärfen. Tatsächlich lässt sich sogar der Umbaumechanismus gezielt als Waffe einsetzen, indem man Gegner durch die eingeleitete Maßnahme zerquetscht. Allerdings kann man auch selbst zum Opfer werden, wenn man zum falschen Zeitpunkt während des Umbaus zwischen den beweglichen Wänden hindurch huscht, um in versteckte Bereiche zu gelangen und dort einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Ausblick auf Dishonored 2

Fazit zu Dishonored 2

Das Maschinenhaus aus Dishonored 2 ist wirklich das beeindruckendste was in letzter Zeit auf dem PS Spiele Markt raus kam. Das Verändern der Architektur erweist sich nicht nur als großartiges Element für die Level- und Rätselgestaltung, sondern unterstreicht gleichzeitig das fantastische Artdesign, das schon den Vorgänger ausgezeichnet hat und auch hier wieder zu Hochform aufläuft. Aus der generell sehr ansehnlichen Kulisse sticht der grafische Effekt hervor, wenn sich die Räume verwandeln oder wie ein Aufzug auf eine andere Ebene befördert werden. Spielerisch setzt man primär auf die Elemente des Vorgängers und ergänzt sie um weitere Fähigkeiten, die aber erneut etwas zu mächtig ausfallen könnten.

Schön dagegen, dass man wieder die Wahl hat, entweder auf direkte Konfrontation zu gehen oder sich am unauffälligeren Schleichweg zu versuchen. Darüber hinaus lädt die Umgebung zum Erkunden ein, denn häufig entdeckt man alternative Routen oder Möglichkeiten, die einem beim ersten Durchlauf gar nicht aufgefallen sind.

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